ALPHA-Integrationstraining -
Der theoretische Ansatz

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Dr. Roger Sperry bildeten die Plattform für das von arCanum entwickelte einzigartige ALPHA-Integrationstraining.

Das ALPHA-Integrationstraining wurde bereits vor 10 Jahren von der arCanum Akademie in Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Expertenteam entwickelt. Das Expertenteam bestand aus:

  • Neurologen
  • Klangtherapeuten
  • Sprachtrainern
  • Komponisten
  • Texter
  • Computerspezialisten

Das ALPHA-Integrationstraining

  • zielt ganz bewusst auf die volle Kapazität beider Gehirnhälften
  • bezieht durch bildlich-assoziative Lerntechniken das kreative Vermögen aktiv in den Lernprozess mit ein
  • verbindet zwei moderne wissenschaftliche Lerntechniken miteinander: Superlearning und Suggestopädie
  • stimmt Phasen der Entspannung (Autogenes Training) und der Aktivierung aufeinander ab
  • erreicht dies mit lebendiger Unterrichtstechnik und einprägsamen Sinneseindrücken.

Zusätzlich zu den Erkenntnissen Sperrys fundiert das Alpha-Integrationstraining auf der Unterscheidung in die 4 bekannten Lerntypen:

Lernen durch Hören - Der auditive Lerntyp

Der auditive Lerntyp kann leicht gehörte Informationen aufnehmen, sie behalten und auch wiedergeben. Er kann mündlichen Erklärungen folgen und sie verarbeiten.

Lernen durch Sehen - Der visuelle Lerntyp

Der visuelle Lerntyp lernt am besten durch das Lesen von Informationen und das Beobachten von Handlungsabläufen. Es fällt ihm leichter, sich Inhalte zu merken, wenn er sich diese in Form von Grafiken oder Bildern veranschaulicht.

Lernen durch Gespräche - Der kommunikative Lerntyp

Der kommunikative Lerntyp lernt am besten durch Diskussionen und Gespräche. Für ihn ist die sprachliche Auseinandersetzung mit dem Lernstoff und das Verstehen im Dialog von großer Bedeutung.

Lernen durch Bewegung - Der motorische Lerntyp

Der motorische Lerntyp lernt am besten indem er Handlungsabläufe selber durchführt und auf diese Weise nachvollzieht. Erklärungen begreift er, "sie fühlen sich richtig an".

Fast jeder Mensch vereint jedoch mindestens 2 Lerntypen in unterschiedlich starker Ausprägung in sich, d.h. eine erfolgreiche Lehrmethode darf niemals nur einen Lerntyp bedienen, sondern sollte möglichst viele Sinneskanäle ansprechen mit dem Ziel, die Informationen auf mehrere Arten zu verankern.

Begriffserläuterungen

1) SUGGESTOPÄDIE - durch die Bereitstellung von visuellen, kinästetischen und auditiven Reizen zum Inhalt bietet die suggestopädisch wirksame Lernumgebung Spiel und Spaß, Bewegung und Ruhe im rhythmischen Wechsel eines abgestimmten Lernprozesses.

Das Alpha-Integrations-Training nutzt alle Elemente der Suggestopädie:

Motivation: negative Selbsteinschätzung wird entschärft, die positive Selbsteinschätzung gefördert

Musik: sie wird als Katalysator für die Langzeitspeicherung von Wissen eingesetzt

Spiele: Lernspiele und spontane zwischenmenschliche Aktionen fördern die Speicherung von Wissen

Mentale Auseinandersetzung: kritische Auseinandersetzung mit dem Lernstoff fördert das analytische Denken und trainiert die kognitven Fähigkeiten

Abwechslung: dramaturgsich stimmige Phasen von geistiger Angeregtheit und Konzentration mit aktiven Spielmomenten helfen Anspannung zu vermeiden

Partner- und Kleingruppenarbeit: fördern den Austausch und das gemeinsame Erleben

Stimuli: periphäre Stimuli (wie z.B. Lernplakate an den Wänden) unterstützen durch unbewusste Aufnahme von Lernstoff die Behaltensrate.

Raumgestaltung: es ist kein Geheimnis, dass Licht, Temperatur , Tischanordnung, Farbgebung und Geruch die Lernleistung erheblich beeinflussen.

2) SUPERLEARNING - eine mit Entspannung arbeitende Methode, die aber nur mit Lehrmedien (Text und Audio), jedoch ohne Lehrer arbeitet und somit ohne das wesentliche Element der Suggestopädie.

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